05.10.2015 | News

Metaboliten in Prozessabluft und Ausatemluft

6. Symposium erfolgreich abgeschlossen

Analytik stößt ständig an Grenzen. Mit immer niedrigeren Nachweisgrenzen analytischer Messverfahren und der besseren Durchdringung aller Fragen von Probenahme bis bettseitigem Einsatz ergeben sich völlig neue Fragestellungen. Prof. Dr. Jörg Ingo Baumbach moderierte das 6. Symposium „Metaboliten in Prozessabluft und Ausatemluft“. an der Fakultät Angewandte Chemie der Hochschule Reutlingen. Gut 40 Experten von mehreren Hochschulen, Universitäten und Unternehmen sowie Kliniken trafen sich am 22. und 23. September 2015 zu Vorträgen, Postern und fachlichen Austausch, um über aktuelle Ergebnisse der Detektion von Stoffwechselprodukten in der Ausatemluft und bei der Charakterisierung von chemischen und biotechnologischen Prozesse wie Fermentern. Das Thema erwies sich auch als verschiedene Fachdisziplinen übergreifend. Wurden die ersten Beschreibungen analytischer Prozesse von Medizinern und Chemikern gemeinsam erstellt, benötigt man inzwischen auch die Mitwirkung von Statistikern und Informatikern. „Man kann heute noch nicht alle Prozesse beschreiben oder alle klinischen Befunde interpretieren“, wie Prof. Baumbach fand, dennoch konnten die Experten von Fortschritten vor allem beim bettseitigen Einsatz von modernen Spektrometern und chemischen Sensoren bei medizinischen Fragestellungen berichten.