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18.03.2016

Aus der Praxis für die Praxis

Studenten der Fakultät Angewandte Chemie stellen ihren Studiengang vor

Jessica Graeser und Sascha Klar stellten den Beratern ihren Studiengang Biomedizinische Wissenschaften vor. Foto: Hochschule Reutlingen/Löffler

Von: Simone Löffler / Juliane Schreinert

50 Berater aus dem Team für akademische Berufe Baden-Württemberg machten sich am 09.03.2016 auf den Weg an die Hochschule Reutlingen, um Neuigkeiten aus dem Studienangebot zu erfahren. Erstmalig präsentierten die Studierenden ihre Studiengänge selbst und gaben so persönliche Einblicke für die Berater.

Nach dem Abitur sind die Berater für akademische Berufe eine gefragte Anlaufstelle, wenn es um die Frage „Was soll ich studieren?“ geht. Damit diese Frage möglichst individuell und aktuell beantwortet werden kann, besuchen die Beraterinnen und Berater in regelmäßigen Abständen die Hochschulen im Land.

In Reutlingen lautete diesmal das Motto „Aus der Praxis für die Praxis“. Nach der Begrüßung durch Vizepräsident Prof. Harald Dallmann und Irmtraud Kaiser, Geschäftsführerin operativer Bereich der Arbeitsagentur Reutlingen starteten die Info-Vorträge.

Auch zwei Masterstudierende der Fakultät Angewandte Chemie stellten in einer kurzen Präsentation ihren Studiengang Biomedizinische Wissenschaften vor.

Warum habe ich mich für diesen Studiengang entschieden, wie bewerbe ich mich, welche Vorkenntnisse brauche ich, wie anspruchsvoll ist das Studium und welche beruflichen Perspektiven habe ich anschließend? Diese Fragen beantworteten Jessica Graeser und Sascha Klar aus ihrer Perspektive.

Als Motivation für das Studium der Biomedizinischen Wissenschaften führte Jessica Graeser ihr Interesse an Naturwissenschaften an. Dieser deutschlandweit einzigartige interdisziplinäre Studiengang bietet zudem einen besonderen Mix aus Chemie, Materialwissenschaften, Biologie und Medizin. Besonders hervorzuheben sind die Studienfächer mit hohem Praxisbezug. „Fächer, die Theorie und Praxis verbinden sind von größtem Interesse“, so Jessica Graeser. Als Beispiel führte sie das Studienfach Mikrobiologie/Hygiene/Virologie an, in dessen Rahmen die Studierenden selbstmitgebrachte Proben eines Küchenschwamms einer mikrologischen Untersuchung unterzogen. Des Weiteren bringen „Dozenten aus dem realen Umfeld, einem die Themen besonders nahe“ so Graeser, wie beispielsweise eine Vorlesung des ehemaligen ärztlichen Direktors der BG Klinik Tübingen, welche ihr in besonderer Erinnerung geblieben ist. Zur Frage nach dem Erhalt eines Studienplatzes sieht Jessica Graeser „bei aufrichtigem Interesse am Studium keine Schwierigkeiten“. Es erfolgen Auswahlgespräche mit 2 Professoren, bei denen die Bewerber ihre Motivation darlegen können und „man sollte ausführen können, was man gerne erreichen möchte“, so Graeser.

Anschließend standen die Beiden den Beratern Frage und Antwort zu Themen, die die Schüler und Bachelorabsolventen in der Beratungspraxis darüber hinaus besonders interessieren.

Zu der Frage nach einem Auslandsemester bezieht Sascha Klar ganz klar Meinung - „es sei nicht zwingend notwendig, wäre aber schon von Vorteil“. Die Begründung lieferte er gleich mit, denn „Englisch ist die Sprache der Wissenschaft“ so Klar. Hinsichtlich der späteren Tätigkeitsfelder sieht Sascha Klar gute Aussichten, denn „der Studiengang ist breit aufgestellt und bietet somit mannigfaltige Optionen nach Beendigung des Studiums“. Zudem bietet sich nach Bachelorabschluss die Option einen Masterstudiengang in Biomedical Sciences anzuschließen, als auch die Möglichkeit einer Promotion