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27.01.2015 | News

4,2 Millionen für den „Forschungscampus BioMedTech“

Hochschule Reutlingen ist mit Teilprojekt dabei

Die Minister Nils Schmid, Alexander Bonde und Ministerin Theresia Bauer prämierten den Forschungscampus als Leuchtturmprojekt. Foto: Ministerium für Finanzen und Wirtschaft

Auf dem Forschungscampus "BioMedTech" sollen künftig wettbewerbsfähige Produkte und Verfahren entstehen. Das Leuchtturmprojekt der Technologieförderung Reutlingen-Tübingen ist jetzt beim "RegioWIN"-Wettbewerb des Landes mit 4,2 Millionen Euro prämiert worden. Die Hochschule Reutlingen ist mit einem Teilprojekt zur Entwicklung innovativer Beschichtungen für Implantate am Forschungscampus beteiligt.

Auf dem Forschungscampus werden die beiden Branchen Medizintechnik und Biotechnologie erstmals auf einem eigenen Campus systematisch, thematisch und räumlich zusammengeführt. Forschungsprojekte für die Medizin der Zukunft sollen hier in international markt- und wettbewerbsfähige Produkte und Verfahren verwandelt werden. Im Mittelpunkt steht das Ziel, Implantate körperverträglicher zu machen. Dafür arbeiten auf dem Forschungscampus Unternehmen und akademische Forschergruppen zusammen. Der Campus soll in direkter Nähe zum Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut (NMI) an der Universität Tübingen in Reutlingen in Form von „Flying Labs“ entstehen.

„Ich freue mich ganz besonders über die Auszeichnung des Forschungscampus 'BioMedTech', da unsere Hochschule mit dem Lehr- und Forschungszentrum 'Process Analysis & Technology' mit einem Teilprojekt zur Entwicklung innovativer Beschichtungen für Implantate beteiligt ist. Dies ist ein weiterer Schritt, im Bereich der Spitzenforschung mit Universitäten und Forschungsinstituten intensiv zu kooperieren. Auf diese Weise wird die Forschung an der Hochschule weiter ausgebaut und die Attraktivität unserer Masterprogramme weiter gesteigert", so Prof. Dr. Günter Lorenz, Dekan der Fakultät Angewandte Chemie.